
Der Stoff, aus dem Autoträume sind.
Die Herausforderung:
Mobilität bestimmt den Puls unseres Lebens. Doch neue Anforderungen machen die Entwicklung des Autos von morgen zu einer besonderen Herausforderung. Wie kann man effizientere Autos bauen, die leicht und sicher sind, deren Produktion aber auch Ressourcen schont? Schafft man es, mit seinem persönlichen Einsatz und der Hilfe unterschiedlichster Partner einen ganzen Markt große Schritte voranzubringen?
Vor und nach dem Crash: Stefan Schuberth präsentiert Edelstahl in seiner schönsten Form. Als innovative und sichere Automotive-Komponente.

Die Lösung:
Das „Next Generation Vehicle“-Projekt befasst sich mit dem Einsatz nichtrostenden Edelstahls im Automobilbau. Ziel des Ende 2004 gestarteten Projektes war es, mithilfe der Unternehmen Arcelor Mittal und Outokumpu zu zeigen, dass sich dank Edelstahl Gewichtersparnis, Sicherheit und Nachhaltigkeit nicht ausschließen. Im Rahmen der Untersuchung sind innovative Werkstoffe für neue Anwendungen im Automobilbau entwickelt und getestet worden - mit zukunftsweisenden Erkenntnissen. An dem Projekt nahmen die Autoproduzenten Audi, BMW, DaimlerChrysler, Fiat, General Motors/Saab und Ford/Volvo teil. Zielsetzung des „Next Generation Vehicle“- Projekts ist es, Verarbeitungsrichtlinien für nichtrostende Stähle als notwendige Voraussetzung für einen Edelstahleinsatz zu erstellen. Als Referenz dienten dazu B-Säulen, die in Crashtests erprobt wurden. Nichtrostender Edelstahl bietet für Entwicklungsingenieure der Autokonzerne schon jetzt interessante Möglichkeiten. Schon heute werden Crash-Komponenten für den Porsche Carrera GT, Überrollbügel beim Porsche Boxster, Bauteile im Audi A6 und Rahmenkonstruktionen für den Audi A8 gefertigt.
Er macht Autos leichter, sparsamer und sicherer: Stefan Schuberth, ThyssenKrupp Nirosta GmbH.

Der Zukunftsentwickler:
Stefan Schuberth ist Leiter der Anwendungstechnik bei ThyssenKrupp Nirosta. Sein Ziel war es, einen Werkstoff noch intelligenter einzusetzen. Ihm und seinem Team ging es darum, die Rahmenbedingungen für den Einsatz von Edelstahl zu verbessern und Guidelines für die werkstoffgerechte Verarbeitung von Edelmetall aufzustellen. Dafür schlossen sie sich mit zwei ihrer drei größten Wettbewerber zusammen und bildeten ein großes internationales Team aus Experten der Metall-, Automobil- und Softwareindustrie. Schnell wurde ihnen klar, dass sie die hohen Rohstoffkosten des Edelstahls nur durch Gewichtsreduzierung und damit einhergehende Verbrauchs- und CO2-Einsparungen rechtfertigen konnten. Kein Problem für die unternehmensübergreifende, internationale Mannschaft. Gut strukturiert und kompetent aufgestellt, konnten schnell überzeugende Ergebnisse geliefert werden. Was Stefan Schuberth dabei über das Fachliche hinaus gelernt hat? Dass im Grunde genommen alle Projektbeteiligten – unabhängig von Herkunft und Unternehmen – gleich ticken. Für ihn einfach „eine ganz spannende Geschichte.“
Das Fazit:
Bei ThyssenKrupp steht der Fortschritt im Vordergrund. Dafür stellt man sich selbst auch gern mal in den Hintergrund: Dann arbeitet man gemeinsam in einem ungewöhnlichen Team und schafft es so, das Gesamtbild für die Zukunft zu verbessern.
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