Karen Baranski
Karen Baranski

Trainee Accounting und Financial Reporting
ThyssenKrupp AG


Warum haben Sie sich für ThyssenKrupp entschieden?

Ich habe mich letztendlich für ThyssenKrupp entschieden, weil ich bereits länger Kontakt zu diesem Unternehmen hatte. 2004 habe ich den Student Award von ThyssenKrupp gewonnen. Dieser Preis wird aus einer Universitäts-Kooperation heraus für das beste Vordiplom des jeweiligen Prüfungstermins verliehen. Im Rahmen dieses Preises konnte ich dann ein Auslandspraktikum bei ThyssenKrupp machen. Stattdessen überlegte ich, zunächst ein Praktikum im Inland zu machen. So kam es zum Vorstellungsgespräch mit meinem heutigen Betreuer, der mir vorschlug, statt eines Praktikums einen Auslandsaufenthalt im Rahmen des Traineeprogramms zu absolvieren. Schließlich habe ich meine Bewerbung eingereicht und los ging’s. Der entscheidende Punkt, der mir während des Vorstellungsgespräches vermittelt wurde, war, dass es sehr gute Entwicklungsperspektiven bei ThyssenKrupp gibt, ohne dass man dabei unter Druck gesetzt wird. Wer eine Position angeboten bekommt, wird in keiner Weise gedrängt. Würde ja auch keinen Sinn ergeben! Was mir auch sehr wichtig war: Ich habe mich immer sehr wohl gefühlt in allen Gesprächen. Daher habe ich mich letztendlich für eine Zukunft bei ThyssenKrupp entschieden.

Wo positionieren Sie sich als Trainee bei ThyssenKrupp?

Während meines Traineeprogramms werde ich in verschiedenen Abteilungen eingesetzt. Das heißt, ich werde immer wieder in ein neues Team geworfen, das ich dann quasi erst einmal wieder kennenlernen muss. Aber bislang bin ich immer sehr offen auf die Menschen zugegangen, wurde herzlich aufgenommen und konnte stets gut Anschluss finden. Es ist schön, Kollegen zu haben, mit denen ich alle zwei Wochen zusammen Badminton spielen gehe. So macht Arbeiten sehr viel Spaß. Bezogen aufs Tätigkeitsfeld: Es ist so, dass ich irgendwo zwischen Praktikant und Festanstellung angesiedelt bin. Das heißt: Ich werde nicht auf ein konkretes Aufgabenfeld eingearbeitet, das ich irgendwann langfristig übernehmen soll, sondern meistere immer wieder kleinere Sonderaufgaben. Was ich super finde, ist, dass ich mich trotzdem ernst genommen fühle. Eben wie ein voller Mitarbeiter. Ich werde nicht als besserer Praktikant abgestempelt.

Wie hilft Ihnen das Traineeprogramm, ThyssenKrupp kennenzulernen?

Der spezielle Vorteil meines Traineeprogramms ist, dass ich verschiedene Abteilungen im Konzern durchlaufe. Zum großen Teil bin ich in der AG, aber auch in operativen Einheiten oder im Ausland. Das gibt mir die Möglichkeit, verschiedene Fachbereiche und die Zusammenhänge, aber auch die Unterschiede zwischen den einzelnen Bereichen zu entdecken. Ich finde es sehr gut, meine Kollegen persönlich kennenzulernen und mir so ein kleines Netzwerk zu bilden. Es ist einfach von Vorteil, wenn man später miteinander zu tun hat. Man hat sich schon mal gesehen und weiß, mit wem man da eigentlich spricht.

Was auch interessant ist: In zwei Monaten gibt es den ersten Trainee Day. An diesem Tag kommen alle Trainees von ThyssenKrupp aus Deutschland zusammen und tauschen sich über erste Erfahrungen aus.

Wie wurden die Stationen in Ihrem Programm festgelegt?

Mein Traineeprogramm ist rund um das externe Rechnungswesen aufgebaut. Es war das, was ich im Studium als Schwerpunkt belegt hatte und was ich später auch machen möchte. Deshalb wurde ich die ersten vier Monate im Konzernrechnungswesen eingesetzt, war jetzt bei Investor Relations und werde als Nächstes in der internen Revision mitarbeiten. Ab Sommer ist geplant, dass ich im Controlling eines Segments im Ausland eingesetzt werde. Die Stationen werden in Absprache mit meinem Betreuer festgelegt. Ich vertraue meistens auf die Vorschläge, die er mir macht. Schließlich kann er die Zusammenhänge am besten einschätzen. Aber er hat auch ein offenes Ohr, wenn ich eine andere Idee habe. Das besprechen wir dann gemeinsam.

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