Referentin Unternehmensentwicklung
ThyssenKrupp Materials International GmbH
Wie kam der Kontakt zu ThyssenKrupp zustande?
Der Kontakt zu ThyssenKrupp kam zustande, als ich mich im Anschluss an mein Studium nach einem Job umgesehen habe. Ich habe während meines Studiums schon diverse Praktika in Großunternehmen gemacht, und ThyssenKrupp ist als Technologiekonzern für mich sehr interessant gewesen. Ich habe mich folglich auf eine Ausschreibung in einer Zeitung beworben und wurde zu einem eintägigen Assessment-Center eingeladen. Das Assessment-Center habe ich recht erfolgreich bestanden und wurde erneut für ein Gespräch eingeladen. Das Thema: ein 18-monatiges Traineeship im Bereich ThyssenKrupp Materials international mit Fokus auf den Bereich Dienstleistungen.
Welche Bereiche und Tochterunternehmen lernten Sie bereits kennen?
Während dieses 18-monatigen Traineeprogramms bei ThyssenKrupp wurde ich sehr viel rumgeschickt. Ich hatte unterschiedliche Einsatzorte. Das begann mit zwei Monaten im Bereich Dienstleistungen, in dem ich ursprünglich eingesetzt wurde. Daraufhin kam ich zu unterschiedlichen Niederlassungen, um das Unternehmen ein bisschen besser kennenzulernen. Angefangen mit einem Monat in Hamburg und zwei Monaten in Bremen. Später ging es für mich noch einmal zwei Wochen nach Erfurt – einfach, um unterschiedliche Regionen und Schwerpunkte sowie Kundenstrukturen kennenzulernen. Ich hatte in den einzelnen Abteilungen jeweils eigene Verantwortungsbereiche – sprich eigene Projekte –, die ich dort in dem Zeitraum abschließen durfte. Nach Erfurt bin ich für drei Monate nach Birmingham gekommen. Schließlich hatte ich ja einen internationalen Fokus in meinem Traineeship, und später sollte es für mich auch noch nach Frankreich gehen. Ich wurde außerdem noch in zwei Zentralabteilungen eingesetzt. In einer von ihnen bin ich später auch übernommen worden.
Kennengelernt habe ich bei ThyssenKrupp sehr viel: Ich hatte auch ergänzende Schulungen. Nicht nur, um regionale Strukturen, unterschiedliche Kundenstämme und auch Branchen kennenzulernen, sondern eben auch Schulungen, die mein Wissen auf- und ausbauen konnten. Zudem habe ich ein großes Netzwerk an internationalen Kontakten knüpfen können, was mir jetzt, in meinem Bereich, sehr hilft.
Wie beschreiben Sie Ihre Rolle innerhalb des Teams?
Meine Rolle innerhalb meines jetzigen Teams sieht folgendermaßen aus: Ich wurde im Bereich Unternehmensentwicklung übernommen, doch ich habe jetzt immer noch den Fokus auf Dienstleistungen. Das ist der Bereich, für den ich ja innerhalb meines Traineeships auch ausgebildet wurde. Ich bin dort Mitglied eines Projektteams, das sich ausschließlich mit Dienstleistungen beschäftigt. Es geht darum, Prozesse unserer Inlands- und Auslandsgesellschaften aufzunehmen, zu dokumentieren und Unterschiede zu erkennen. So zeigen wir, wie man Prozesse verbessern und Strukturen besser aufbauen könnte.
Wie haben Sie sich für die Stelle nach dem Traineeprogramm entschieden?
Für die Stelle nach meinem Traineeprogramm habe ich mich entschieden, indem ich mir Gedanken darüber gemacht habe, ob ich lieber strategisch oder operativ arbeiten möchte. Ich habe für mich festgestellt, dass ich die operative Arbeit in einer Niederlassung zwar auch als sehr positiv empfinde und dort Weiterentwicklungsmöglichkeiten sehe, für mich aber eher der strategische Bereich infrage kommt. Ich hatte dort unterschiedliche Einsatzstellen, wie beispielsweise den Bereich Auslandscontrolling und eben auch Unternehmensentwicklung. Letzteres ist meine jetzige Position, in der ich von Anfang an spannende Aufgaben zugeteilt bekam. So konnte ich von Beginn an in Projekten dieses Unternehmensbereichs mitwirken. Ich bekam die Gelegenheit, mich sehr gut einzubringen, und hatte das Gefühl, dass ich sowohl meine Fähigkeiten, die ich im Studium erworben habe, als auch meine Kontakte, die ich während meines Traineeships geknüpft habe, hier besonders gut nutzen konnte. In meinem momentanen Teilprojekt habe ich nun auch wieder den Bezug zu meinen Erfahrungen aus dem Bereich Dienstleistungen und fühle mich daher rundum gut aufgehoben. Ich denke, dass ich die richtige Wahl getroffen habe.