Michael Bock
Michael Bock

Process Engineer
ThyssenKrupp Uhde GmbH


Wie sah Ihre bisherige Karriere bei ThyssenKrupp aus?

Meine Karriere bei ThyssenKrupp begann 1998 bei UDM Anlagenbau. Ich habe als Verfahrensingenieur Ammoniakanlagen im Düngemittelbereich ausgelegt und Projekte betreut. Im Laufe meiner verfahrenstechnischen Laufbahn habe ich diese Anlagen dann im Ausland gemeinsam mit den Kunden auch in Betrieb genommen und bis zur Übergabe an den Kunden angefahren. Danach habe ich etwa für acht bis achteinhalb Jahre die Verfahrenstechnik verlassen und bin in den Vertrieb gewechselt. Heute bin ich als Projektleiter im Angebotswesen tätig. Ich bin zuständig für die Zusammenstellung von Angeboten für Düngemittelanlagen, für die Kalkulation und für die Kontakte zum Kunden. Diesbezüglich mache ich auch viele Dienstreisen und pflege Kontakte zu den Kunden im Ausland.

Wie beschreiben Sie die Gemeinsamkeiten verschiedener Bereiche bei ThyssenKrupp?

Eine Gemeinsamkeit der verschiedenen Bereiche bei ThyssenKrupp ist sicherlich das teamorientierte Arbeiten. Es geht fast immer um Projektarbeit, so dass die einzelnen Team-Mitglieder aufgefordert sind, gemeinsam zum Ziel zu kommen, sich untereinander abzustimmen und zusammenzuarbeiten. Ein weiterer Punkt, der für mich persönlich sehr wichtig ist, ist die personen- und persönlichkeitsorientierte Weiterbildung und Unterstützung durch den Konzern. Es gibt unzählige Seminare im Unternehmen, die je nach Einsatzgebiet und persönlicher Neigung mit jedem Einzelnen abgestimmt und angeboten werden. So bestehen viele Möglichkeiten, sich weiterzubilden.

Was raten Sie berufserfahrenen Bewerbern?

Berufserfahrene Bewerber, die sich bei ThyssenKrupp verwirklichen möchten, sollten meines Erachtens teamorientiert denken. Denn größere Projekte werden niemals von Einzelkämpfern durchgeführt, sondern immer in mittleren oder größeren Teams. Innerhalb des Teams sollte man aber selbstständig arbeiten können und wollen, denn es gibt keine klaren Richtlinien, wie Projekte durchgeführt werden. Jeder muss selbst entscheiden, was in seinem Verantwortungsbereich das Richtige ist.

Ein zweiter wichtiger Punkt ist die Internationalität unseres Berufes. Wir sind nicht in Deutschland oder in Europa tätig, sondern werden weltweit eingesetzt. Das heißt, man sollte sich mit fremden Kulturen auseinandersetzen können, offen sein für andere Einstellungen und neue Menschen. Auf der anderen Seite gilt es eben auch, die Firma im Ausland zu repräsentieren und Projekte vor Ort zu Ende zu führen. Das heißt: Ein wenig Reiselust spielt beim Wechsel zu ThyssenKrupp auch eine Rolle.

Wie kann man bei ThyssenKrupp Karriere machen und möglichst viel Erfahrung sammeln?

Karriere machen bei ThyssenKrupp ist – wenn man es richtig angeht – eigentlich ein Selbstläufer. Wenn man seinen Job vernünftig macht, wenn man bereit ist, sich kontinuierlich weiterzuentwickeln und auch dazuzulernen, dann ist man durch die Teamarbeit eigentlich immer im Gespräch mit anderen und wird auch von anderen wahrgenommen. Wenn man dann auch noch die richtige Qualifikation hat, werden andere Leute auf einen aufmerksam und bewegen einen genau in die Richtung, wo man am besten aufgehoben ist. Und das ist nach Möglichkeit immer ein Schritt weiter nach vorne.

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