Projektingenieur
ThyssenKrupp Nirosta GmbH
Ich heiße Paul Schaab, bin 28 Jahre alt und seit zweieinhalb Jahren im Unternehmen. Aktuell arbeite ich im Produktionsbereich der Edelstahlsparte ThyssenKrupp Nirosta. Hier bin ich als Projektingenieur beziehungsweise Produktionsingenieur in der Adjustage, also im Zuschnitt von Edelstahl, tätig. Edelstahl an sich ist ein sehr komplexes Produkt mit vielen verschiedenen Produktionsketten und komplexen Prozessschritten. Da ist alles drin: Chemie, Verfahrenstechnik, Maschinenbau – alles, was das Herz eines Technikers begehrt.
Die Edelstahlproduktion ist nämlich so etwas wie eine kleine Spielwiese für einen Maschinenbauingenieur – und deshalb ist es auch sehr interessant für mich, an diesem Produkt mitzuwirken. Und zwar unbedingt im Produktionsbetrieb, weil dort alles zusammenfließt. Sprich: die Forschung und Entwicklung, die Verfahrungstechnik und die eigentliche Produktion. Alles, was man im Studium kennengelernt hat, finde ich jetzt in meinem Berufsumfeld. Deshalb nenne es ich auch „ein Spielfeld für Ingenieure“.
Ich hätte nie gedacht, dass ich mich für diese Berufsrichtung entscheiden würde. Schon während des Studiums und auch danach wollte ich unbedingt in die Automobilindustrie und später dort bleiben. Aber dann hat sich meine Meinung geändert und ich bin froh, dass ich jetzt da bin, wo ich jetzt wirklich bin. Ich sag’s mal so: Ich hab mir immer erhofft, dass es in so einem Aufgabenumfeld für mich irgendwann mal dazu kommt, dass ich wirklich alle Gebiete des Maschinenbaus für mich habe und auch an ihnen mitwirken kann. Als Kind wollte ich unbedingt Kfz-Mechaniker werden. Ich wollte unbedingt an Autos rumschrauben und mich damit beschäftigen, weil mein Vater eben ein Kfz-Ingenieur ist. Damals war das so mein Traum. Aber mit den Jahren hat er sich dann verändert.
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