Die Herausforderung:
Manchmal muss man den Dingen auf den (Meeres-)Grund gehen. Oder zumindest unerwünschte Wassermassen von Infrastrukturen fernhalten. Doch wie kann man die Gewalt des feuchten Elementes eindämmen?
Gute Aussichten auf den Malediven – denn dank der Flutsicherungssystemen von ThyssenKrupp kann der Hafen modernisiert und die Wirtschaft angekurbelt werden.
Alles im Blick: Menschen wie Byung-Yong Jang arbeiten daran, das scheinbar Unmögliche möglich zu machen. Zum Beispiel, das Meer zu teilen.

Die Lösung:
Flutsicherungssysteme sind der Sammelbegriff, der die Spundwand-Projekte des ThyssenKrupp-Konzerns zusammenfasst. Mit den Systemen auf Basis der Spundwandtechnik werden komplette Lösungen für den Hochwasserschutz angeboten – sowohl für die dauerhafte Sicherung von Deichen als auch für den temporären Einsatz bei akuter Bedrohung oder aufwendigen Baumaßnahmen unterhalb des Meeresspiegels. Im Allgemeinen funktionieren alle Anlagen ähnlich: Riesige Hohlkästen liegen bei gewöhnlichem Wasserstand eingeklappt am Meeresgrund. Bei Hochwassergefahr werden die Tore mit Druckluft ausgeblasen, so dass ihr Auftrieb sie in die Senkrechte bringt. So halten sie großflächig eingesetzt das Meerwasser zurück. Hinterher werden die Spundwände geflutet und eingeklappt. Mit diesem Prinzip sind verschiedene Anwendungen möglich: Unter dem Namen MOSE läuft ein Projekt, das die traditionsreiche italienische Lagunenstadt Venedig zukünftig vor dem steigenden Meeresspiegel schützt. Darüber hinaus werden unsere Flutsicherungssysteme in Korea beim Bau eines Gezeitenkraftwerks eingesetzt – nach der Installation der Turbinen am Meeresgrund konnten die Hohlkästen schnell wieder entfernt werden. Ein weiteres Beispiel gefällig? Auf den Malediven sorgen die Flutsicherungssysteme für eine stärkere Wirtschaft, indem sie den Hafen vor Stürmen schützen und damit die Arbeit der Fischer erleichtern. Kurz: Vielerorts ist die Technik von ThyssenKrupp das Mittel der Wahl, um Flutschäden zu verhindern.
Alles im Blick: Menschen wie Byung-Yong Jang arbeiten daran, das scheinbar Unmögliche möglich zu machen. Zum Beispiel, das Meer zu teilen.

Der Zukunftsentwickler:
Byung-Yong Jang kennt unsere Flutsicherungssysteme von Grund auf: Als Bauingenieur bei ThyssenKrupp GfT Bautechnik ist er sowohl in technische Bereiche involviert als auch im Marketing. Vor allem bewundert er die Flexibilität der Spundwände: „Spundwände sehen nicht so spektakulär aus, aber sie sind komplizierte Gebilde.“ Mehrmals im Jahr ist er weltweit unterwegs, um neue Aufträge an Land zu ziehen und die Voraussetzungen zu klären. Ein abwechslungsreiches Aufgabengebiet mit immer neuen Themen, das er bald gegen eine Position in Australien tauscht. Dort wird er eine neue Partnergesellschaft unterstützen und die Kooperation mit ThyssenKrupp in Deutschland koordinieren. Seine Meinung dazu: „Das ist eigentlich das, was man sich als Ingenieur nur wünschen kann: ständige Weiterentwicklung durch neue Aufgaben.“
Das Fazit:
Mit ThyssenKrupp ist Stillstand ein Fremdwort. Als Ingenieur tauchen Sie immer wieder in neue Aufgabengebiete ein und entdecken im Team neue Wege für fortschrittliche Lösungen.
Noch einmal zurückschwimmen? Dann schauen Sie auch bei den anderen Leuchtturmprojekten vorbei.
URL: http://karriere.thyssenkrupp.com/de/karriere/berufserfahrene/ingenieure-bei-thyssenkrupp/leuchtturmprojekte/technologie-die-wunder-wirkt.html