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Heike Kruchen

Die Übersetzerin

Heike Kruchen wurde im Alfried Krupp Krankenhaus in Essen geboren. War das Vorsehung? Zufall? Wie auch immer. Seit 2016 arbeitet sie bei der thyssenkrupp Materials Services GmbH und kehrte damit zurück zu den frühesten Wurzeln ihrer Kindheit. Heike Kruchen ist Senior SAP-Consultant. Von ihrem Vater hat sie die Vorliebe für den Controlling- und Finanzbereich geerbt und trat mit einem VWL-Studium in seine Fußstapfen. Dass sie jedoch im SAP-Bereich landen würde, war nie wirklich geplant, sondern hat sich eher zufällig ergeben. In Münster studierte sie Volkswirtschaftslehre mit den Schwerpunkten `Geld und Kredit` und `Internationale Wirtschaftsbeziehungen` und absolvierte im Laufe ihrer beruflichen Karriere unterschiedlichste Stationen. Eine davon führte sie für ein SAP-Projekt für fünf Jahre nach London. Zurück in Deutschland arbeitete sie zunächst bei einem US-amerikanischen Chemieunternehmen als Teil eines internationalen SAP-Projektteams, bevor sie schließlich bei thyssenkrupp in Essen landete.

Einer für alle, ....

Sie und ihr fünfköpfiges Team arbeiten hier im Bereich der Informationstechnologie. Ihre Aufgabe ist es, Prozesse und Geschäftsabläufe in einem SAP-System abzubilden. Ihr Team besteht aus hochqualifizierten Finanzexperten – aus langjährigen Mitarbeitern wie auch Neueinsteigern. „Ein toller Mix. So können wir uns gegenseitig gut unterstützen und Erfahrungen austauschen“, erklärt Heike Kruchen. Dass gutes Teamwork Voraussetzung für Erfolg ist, hat sie schon im Studium erlebt, an das sie gerne zurückdenkt: „Der Zusammenhalt unter uns Studenten war riesig und wir haben uns immer untereinander geholfen. Das habe ich sehr geschätzt und erlebe es jetzt auch wieder bei thyssenkrupp im täglichen Miteinander – eine wirklich schöne Erfahrung. Ich versuche diese Kultur zu unterstützen, auch was den ‚erweiterten Kollegenkreis‘ in Indien und Polen angeht, wo wir weitere Supportfunktionen haben.“ Aktuell arbeitet Heike Kruchen an einem Projekt, das sie häufig in die USA führt, um dort bei den Kollegen die neueste SAP Technologie in Form eines S/4 Hana Systems zu implementieren.

.... alle für einen

Die größte Herausforderung ist ihrer Erfahrung nach dabei aber nicht die Technik, sondern die Kommunikation unter den Projektbeteiligten: Wie können Missverständnisse vermieden, wie Menschen und Prozesse gesteuert werden? Und vor allem: wie können Mitarbeiter motiviert werden? „So gesehen besteht für mich die Hauptaufgabe darin, als eine Art Übersetzerin zu fungieren. Oftmals spricht die IT eine ganz andere Sprache als die Fachbereiche und dies gilt es zu überwinden – erst wenn alle auf einem gemeinsamen Nenner sind, können wir erfolgreich ein neues System und neue Prozesse einführen“, erklärt Heike Kruchen, „das ist manchmal eine zähe Angelegenheit, aber es macht mir auch sehr viel Spaß und Freude zu sehen, wie am Ende dabei etwas Gutes herauskommt.“ Abschalten vom Job kann sie bei aller Arbeit trotzdem gut, dafür sorgen einige Runden mit den Inlineskates oder ein paar Laufeinheiten. „Nach einem 10km-Lauf habe ich mir den Kopf freigelaufen und kann am nächsten Tag wieder mit Energie in meine Projekte durchstarten!“

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