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Daniel Rist

Program Manager IT

„Von den Kinderschuhen mit Riesenschritten in die Cloud“

Mein Einstieg – und warum

Die Weichen für meine berufliche Zukunft hat mein allererstes IT-Projekt gestellt: Dabei ging es um etwas, das zu damaliger Zeit nicht alltäglich war, nämlich um die Einführung eines optischen Archivs bei der GEMA. Der Erfolg des Projekts und das positive Feedback haben mich darin bestärkt, mich auf das IT-Projektgeschäft zu konzentrieren. Nach Zwischenstationen bei Veltins und den Westdeutschen Spielbanken, wechselte ich 2010 zur ThyssenKrupp IT Services GmbH. Warum? Weil mich die Dimensionen eines DAX30-Konzerns reizten – und die riesigen IT-Landschaften in einem weltweiten Kontext waren für mich absolutes Neuland. Die TK IT steckte damals noch in den Kinderschuhen und sollte zu einem konzernweit agierenden, internen Dienstleister ausgebaut werden - Ziemlich anspruchsvoll! Meine Aufgabe war es, Data Center zu analysieren, Migrationsmethoden zu entwickeln und entsprechende Projekte durchzuführen.

Meine Herausforderungen – viele Chancen

Die IT bei thyssenkrupp befindet sich im Umbruch. Bestehende Strukturen werden überarbeitet, neue Themenfelder erschlossen, und der Wandel von dezentralen, bereichsgeprägten IT-Landschaften hin zu einer standardisierten und harmonisierten IT ist in vollem Gange. Dadurch ergeben sich viele Möglichkeiten, um sich einzubringen und diesen Wandel mitzugestalten. Gleichzeitig muss die zukünftige IT-Landschaft so beschaffen sein, dass sich alle Stakeholder mit ihren unterschiedlichen Anforderungen darin wiederfinden, d.h. dass die Akzeptanz für diese Veränderungen muss vorhanden sein. Insgesamt gibt es eine Vielzahl sehr unterschiedlicher Aufgaben in der IT bei thyssenkrupp, die es erfordern, dass man sich schnell in neue Themen einarbeitet und flexibel reagieren kann. In diesem spannenden Umfeld habe ich mich jetzt dafür entschieden, mich stärker in Richtung strategische IT zu entwickeln und neue Aufgaben als Program Manager zu übernehmen.

Meine Projekte

Wie gesagt birgt die IT bei thyssenkrupp ein großes Spektrum an Themen und viele Spielräume, um sich damit auseinanderzusetzen und Dinge anzustoßen. Besonders die weltweite Präsenz des Konzerns bringt es mit sich, dass man immer wieder mit verschiedensten Kollegen, Kulturen und Ländern in Kontakt kommt – dadurch blickt man auch häufig über den eigenen Tellerrand hinaus. Reibungslose Kommunikation über Länder- und Kontinentalgrenzen hinweg ist hier ein wichtiger Erfolgsfaktor, an dem wir beständig arbeiten. Einige Projekte haben bereits bewiesen, dass es durchaus funktionieren kann!

Mein Highlight

Definitiv die Vertragsverhandlungen im Rahmen des „unITe“-Konsolidierungsprogramms! Bei dieser Ausschreibung ging es unter anderem darum, insgesamt 80.000 Computerarbeitsplätze und 10.000 Serversysteme in 34 Ländern in die Cloud zu migrieren. Von meinem damaligen Vorgesetzten wurde ich in das Verhandlungsteam berufen, obwohl ich von Vertragsverhandlungen bis dato keine Ahnung hatte. Entsprechend unsicher war ich zu Beginn, vor allem angesichts des beträchtlichen Volumens dieses Vertrages. Nach der „Eingewöhnung“ habe ich dann aber doch recht schnell Fuß gefasst und bin sogar in die Rolle des Stream Leads reingewachsen. Alles in allem war das eine tolle Erfahrung, bei der ich unheimlich viel lernen konnte und die mich fachlich und persönlich weitergebracht hat. 

Ein Blick in die Zukunft

Nach diversen Anfangsschwierigkeiten werden wir den Kinderschuhen glücklicherweise bis dahin entwachsen sein. Deshalb hoffe ich, dass unsere IT nach dem erfolgreichen Wandel absolut wettbewerbsfähig dastehen wird, mit einem hohen Grad an Standardisierung und Transparenz über alle bestehenden IT-Landschaften hinweg. Und auch dann wird es sicher noch jeden Tag neue, spannende Herausforderungen geben.

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