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Oliver Burkhard

Mitglied des Vorstands und Arbeitsdirektor

„Ich hatte kein fixes Karriereziel – das ist vielleicht sogar eher hinderlich. Wichtig ist, die Augen offen zu halten und Chancen zu ergreifen, wenn sie sich einem bieten. Dann tun sich auch Wege auf, die man allein nicht in Erwägung gezogen hätte. So ging es mir mit thyssenkrupp.“

Meine Karriere

Als ich meinen Berufsweg begonnen habe – damals als Verwaltungsangestellter beim Statistischen Bundesamt in Wiesbaden –, hatte ich kein fixes Karriereziel. So war ich dann anschließend auch zunächst als Tarifsekretär und dann als Bezirksleiter bei Deutschlands größter Gewerkschaft, der IG Metall, tätig. Bei thyssenkrupp habe ich 2013 als Mitglied des Vorstands und Arbeitsdirektor (CHRO) angefangen. Warum das geklappt hat? Weil ich berufsbegleitend BWL studiert habe, weil ich die Augen offen gehalten habe, weil ich mich immer mit Arbeitgeber- und Arbeitnehmerbelangen beschäftigt habe und weil ich auf Menschen getroffen bin, die Vertrauen in mich hatten und haben.

Meine Herausforderungen

thyssenkrupp ist für mich deshalb besonders, weil das Unternehmen so vielfältig ist. Wir sind in über 80 Ländern vertreten, haben fünf Geschäftsbereiche und beschäftigen 155.000 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter – entsprechend sind wir als und im Unternehmen total unterschiedlich. Und dennoch (oder gerade deswegen) gibt es einen besonderen Zusammenhalt unter den Mitarbeitern. Das, was ich am meisten schätze – die Vielfalt und das Zuhören –, sind gleichzeitig die größten Herausforderungen. Wie bringen wir die unterschiedlichen Interessen und Ansprüche zusammen? Wie machen wir daraus ein wirtschaftlich erfolgreiches, zukunftsfähiges Geschäft, das am Ende des Tages den Beschäftigten vor Ort Freude bereitet? Das ist ein toller Job, aber auch eine große Herausforderung.

Mein typischer Arbeitstag

In meiner Position gleicht meist kein Tag dem anderen. Aber eines haben alle gemeinsam: Ich höre viel zu und lerne von Menschen.

Unser Slogan lautet „engineering. tomorrow. together.". „Together“ heißt dabei für mich …

jeden Tag viele schöne und fruchtbare „together“-Momente zu haben – das reicht vom freundlichen „Guten Morgen“ meiner Mitarbeiter über das Gespräch mit Betriebsräten bis hin zu Personalversammlungen.

Mein Arbeitgeber thyssenkrupp

Ob ich thyssenkrupp als Arbeitgeber empfehlen würde? Aber sicher! Das tun übrigens auch unsere Mitarbeiter: Über 84 Prozent haben auf diese Frage in unserer Mitarbeiterbefragung mit „Ja“ geantwortet – das ist ein Wert, auf den wir stolz sein können. Und gleichzeitig das beste Argument.

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