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Paulo Costa

Vice President Engineering & Contracts

„Ich interessiere mich sehr für geschichtliche Zusammenhänge und Erfahrungswelten. Was liegt da näher, als für ein mehr als 200 Jahre altes Unternehmen zu arbeiten, bei dem es zur Philosophie gehört, aus der Vergangenheit zu lernen, um die Zukunft erfolgreich zu gestalten?“

Mit meinen Aufgaben wachsen

Ich war noch im Studium, als ich zum ersten Mal im thyssenkrupp-Team gearbeitet habe. Das war Anfang der 2000er-Jahre. Nach meinem Abschluss als Maschinenbauingenieur war ich dann in verschiedenen Abteilungen tätig, bevor ich 2004 Projektmanager geworden bin. In den folgenden Jahren habe ich viele Projekte geleitet und dabei mein Know-how weiter ausgebaut. 2010 ergab sich dann die Chance, Vice President Engineering & Contracts zu werden, und ich hab sie beim Schopf gepackt. Ich bin also nach und nach in meine jetzige Rolle reingewachsen. Und das war gut so.

Meine Herausforderungen

Die Volatilität der Rohstoffmärkte stellt uns vor große Herausforderungen, weil wir als rohstoffintensives Unternehmen ganz unmittelbar davon betroffen sind. Für uns ist es angesichts der kaum vorhersehbaren Schwankungen wichtig, schnell erfolgreiche Lösungen zu finden. Das gilt besonders für unsere mittel- und langfristigen Projekte. Deshalb müssen wir nicht nur fachlich 100 Prozent fit sein, sondern auch in Sachen SoftSkills überzeugen. 

Mein typischer Arbeitstag

Bei mir beginnt jeder Tag mit einem freundlichen „Guten Morgen“. Ich begrüße jeden einzelnen meiner Mitarbeiter persönlich. Dabei geht’s mir nicht um irgendwelche Konventionen, ich will einfach klarmachen, dass wir alle gemeinsam in den folgenden Stunden viel bewegen können. Außer diesem immer gleichen Start gibt es eigentlich keine festen Abläufe. Jeder Tag ist anders: Meetings, Reports, strategische Entscheidungen, Brainstormings – da ist alles dabei. Für mich und mein Team ist vor allem eins wichtig: dass wir Spaß haben an dem, was wir tun.

Unser Slogan lautet „engineering. tomorrow. together.". „Together“ heißt dabei für mich …

dass wir ein internationales Unternehmen sind – eine Art Netzwerk –, in dem alle miteinander verbunden sind und sich gegenseitig beeinflussen. Langfristigen Erfolg können wir als Gesamtteam nur dann erzielen, wenn jeder und jede seine bzw. ihre Stärken und Fähigkeiten einbringt und wir bereit sind, voneinander zu lernen. Ich zum Beispiel habe im Laufe der Zeit mit Kollegen aus unterschiedlichen Ländern zusammengearbeitet: mit Südafrikanern, Chinesen, US-Amerikanern, Kanadiern, Chilenen und auch Deutschen. Das war für mich ein riesiger Gewinn. Ich habe viel gelernt und tolle Erfahrungen gemacht. Und ich bin mir sicher: Wenn wir diese Art des Miteinanders auch weiterhin pflegen, werden wir die ehrgeizigen Ziele, die wir uns selbst gesteckt haben, auch erreichen. 

Wandel gestalten

Traditionsreich und zugleich zukunftsorientiert – es ist diese besondere Mischung, die thyssenkrupp ausmacht. Bei uns herrscht eine offene und transparente Führungskultur. Wer gute Ideen hat, findet immer Gehör, und jeder kann sich und seine Stärken entfalten – ganz gleich, wo er arbeitet, wo er herkommt oder welche Sicht der Dinge er vertritt. Diese Vielfalt ist unsere Stärke und sie gibt uns die Kraft, Wandel zu gestalten.

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