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Philip Kastrup

Typisch Ruhrpott?

Philip Kastrup, Jahrgang 1983, hat vor neun Jahren als Trainee bei thyssenkrupp angefangen. Heute ist der gebürtige Duisburger Chef der Personalentwicklung in Ilsenburg - und für 3200 Mitarbeiter verantwortlich. 

Ruhrpottkinder sind Kodderschnauzen, offen und direkt. Sie lachen gerne, auch mal über derbe Scherze, sind gesellig und lieben Fußball. So auch Philip Kastrup. Er ist Jahrgang 1983, wurde in Duisburg geboren und ist ruhrpott-untypisch Mitglied beim 1. FC Köln. Doch nicht nur die Liebe zur Kölschen Elf, auch sein beruflicher Werdegang verlief ungewöhnlich.

Vom Strategen zum Personalchef

Nach dem Kastrup als Trainee 2009 bei thyssenkrupp angefangen und zunächst im Bereich Strategie und Marktentwicklung Fuß gefasst hatte, fand er im Laufe der Zeit heraus, dass sein Herz auch für Personalfragen schlägt. Bereits als Leistungssportler und Trainer im Rudern hatte Philip Kastrup Coaching-Erfahrungen sammeln können. Schließlich wagte er Anfang 2017 den Schritt vom Standort Essen nach llsenburg, von der Strategieentwicklung zur operativen Personalarbeit. Als „Head of HR Development BU Camshafts“ ist er jetzt Leiter der Personalentwicklung einer thyssenkrupp-Einheit, die Nockenwellen produziert. In dieser Funktion ist Philip Kastrup für gut 3200 Mitarbeiter verantwortlich, weltweit verteilt auf zehn Werke. Just kommt erp von einer Geschäftsreise aus China zurück, um mit den Kollegen vor Ort Zukunftsthemen des Personal-Recruitings zu justieren und das Essen mit Stäbchen zu perfektionieren, wie er lachend erklärt. Die Geschäftsreisen samt Jetlag nimmt der 34-Jährige gerne auf sich. Denn auch wenn heute viel über Videokonferenzen läuft, können sie den persönlichen Kontakt doch nicht vollständig ersetzen.

Arbeitssicherheit, Personalentwicklung, Unternehmenskultur und mehr

Philip Kastrup schätzt besonders die Vielfalt der Themen, mit denen er sich bei der Arbeit befasst: Sie erstrecken sich von der Arbeitssicherheit, Bonusstrukturen und Entwicklungsmaßnahmen für Talente bis hin zur Stärkung einer offenen und ehrlichen Unternehmenskultur. Ebenso intensiv beschäftigt er sich mit der internationalen Positionierung von thysssenkrupp als attraktiver Arbeitergeber, um dem drohenden Fachkräftemangel möglichst frühzeitig entgegenzutreten. Dass er jedoch eines Tages ausschließlich von Robotern als Kollegen umgeben ist, kann und will er sich auch für die Zukunft nicht vorstellen – menschliche Interaktionen und Emotionen sind für ihn in der Zusammenarbeit unerlässlich.

Philip Kastrup ist verheiratet, hat eine kleine Tochter und fühlt sich seiner Heimat Duisburg sehr verbunden. Noch heute ist er Vereinsmitglied beim 1. FC Köln und geht, wann immer es seine Zeit zulässt, zu Bundesligaspielen. Sport ist ein wichtiger Faktor in seinem Leben. Auch wenn keine Zeit mehr ist für Leistungssport, hält sich Philip Kastrup gern auf seinem Ruderergometer fit und schaltet so vom Alltag ab.

Mehr zu unserem #teamtk unter thyssenkrupp.com/teamtk 

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