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Shanghai

SEED Campus – wo Wissen gesät wird

Kaum Trainee bei thyssenkrupp, geht’s für mich schon wieder auf den Campus! Diese Wochn sehen das Around the World-Team und ich mir den SEED Campus in Shanghai an, wo unsere Aufzugsprofis ihr Wissen ernten.

 

Wissen muss reifen

“Wenn du für ein Jahr planst, säe Reis. Wenn du für ein Jahrzehnt planst, pflanze Bäume. Wenn du für ein Leben planst, unterrichte Menschen”, das besagt ein chinesisches Sprichwort. Und das könnte auch ziemlich genau der Slogan des thyssenkrupp-Projektes “SEED Campus” sein, das wir uns in dieser Woche ansehen. Auf dem SEED Campus werden zwar keine echten Samen gepflanzt, dafür das Wissen rund um die Aufzugs-Industrie – an sechs Standorten weltweit. Das ist wichtig, denn mit neuen Technologien wie dem „Multi“ steigt auch der Anspruch an die Servicetechniker, immer auf dem neuesten Stand zu sein.

Wir treffen Yang Huang am SEED Campus-Standort Shanghai. Die 23-Jährige hat gerade ihre einjährige Ausbildung im Aufzug-Installations-Management abgeschlossen und übt mit ihren Kollegen heute für den Praxiseinsatz. Dabei installieren die Jungs gemeinsam einen Aufzug in einem Übungs-Schacht, während Yang von außen Anweisungen gibt und Hilfe anbietet. Yang wird bald ein Team aus Aufzug-Technikern leiten. „Ich glaube, Frauen liegt die Koordination und die Dokumentation mehr als den Jungs“, schmunzelt sie als einzige Frau im Kurs. Ganz schön viel Verantwortung, denke ich sofort, als ich all die Seile in schwindelerregender Höhe sehe. „Das Gefährlichste bei so einer Installation sind möglicherweise in den Schacht fallende Gegenstände“, erzählt Yang. Deswegen seien Trainings wie diese so wichtig – auch für sie als Projektmanagerin. Immerhin müsse sie lernen, die möglichen Gefahren für ihr Team richtig einzuschätzen.

Das Bienchen unter den Bildungseinrichtungen

Und weil diese Trainings all unsere Servicetechniker erreichen sollen und China so groß ist, ist der SEED Campus nicht allein in Shanghai verwurzelt. Mit dem SEED Campus Truck erhalten auch Servicemitarbeiter in entlegeneren Regionen die Möglichkeit, technische Diagnose- und Reperaturfähigkeiten zu trainieren. Damit ist der Truck für mich ein bisschen wie ein Bienchen, das den Wissenssamen verteilt.

Wissenstechnisch ebenfalls ein bisschen bestäubter verlassen wir China Richtung Indien. Und ich denke: Producerin Michaela und ich sind auch bestens für‘s Aufzugsinstallations-Business trainiert: Koordination und Dokumentation sind ziemlich genau das, was wir mit unserer Rasselbande hier jeden Tag proben. Sind eigentlich alle da?

#ATWseries – Unsere Weltreise

4 Studenten, 94 Tage, 55.000 Kilometer – das ist unser Weltreise-Projekt "Around the world". Die neue Folge gibt es ab sofort immer Donnerstags um 19:37 Uhr auf unseren Blog:

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