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Stefan Schnieder

Mitarbeiter Forschung & Entwicklung – Windenergie

„Ich habe schon als Kind gerne rumgetüftelt und ausprobiert – daher war ein reiner Bürojob für mich nie eine Option. Dass ich heute bei thyssenkrupp eine zukunftsweisende Technik mitgestalte – das ist ein bisschen wie ein wahrgewordener Kindheitstraum.“

Mein Job: auf den Spuren Daniel Düsentriebs

Ich habe schon als Kind gerne rumgetüftelt und ausprobiert. Daraus wurde dann später ein konkretes technisches Interesse – ich habe beispielsweise gerne Fahrräder repariert. Daher war mir relativ früh klar, dass mir eher ein „praktischer“ Beruf zusagt… Durch mein Studium, das ich mit dem Master in „Industrial Design and Manufacturing“ abgeschlossen habe, habe ich mich zunehmend für die Forschung begeistert – daher war es nur logisch, mir einen Job in diesem Arbeitsbereich zu suchen. So kam ich als Trainee in die Abteilung Forschung und Entwicklung, in ein sehr erfahrenes Team. Das war ein Glück – als Greenhorn konnte ich so vom Wissen und auch den routinierten Arbeitsabläufen meiner Kollegen profitieren. Nach dem Traineejahr habe ich mich auf die Oberflächentechnik spezialisiert - eines unserer Entwicklungsprojekte wurde sogar 2011 mit dem thyssenkrupp-Innovationspreis gewürdigt. Hier hatte ich dann meine ersten Kontakte mit der Windenergiebranche. Später rückte die Entwicklung und Erforschung von Flügelverstelllagern für Windenergieanlagen in meinen Fokus, und seit kurzem gehört nun auch die Erprobung von Rotorlagerungen zu meinem Aufgabenfeld.

Meine Herausforderungen

In der Forschung muss man ständig neue Wege gehen. Alles, was man macht, macht man zum ersten Mal. Das erfordert Kreativität und Innovationskraft – dabei darf man aber dennoch die praktische Umsetzbarkeit nicht aus den Augen verlieren. Ein gesunder Pragmatismus ist wichtig. Eine weitere Herausforderung ist auch die Notwendigkeit, den Kollegen in den produktionsorientierten Abteilungen zu vermitteln, dass Weiterentwicklungen notwendig sind. Da müssen Forschung und Entwicklung oft gegenüber dringenden, termingebundenen Kundenaufträgen zurückstehen. Um trotzdem zum Ziel zu kommen, braucht man eine gute Argumentation- und Durchsetzungsvermögen.

Mein typischer Arbeitstag

Meine Aufgaben sind so flexibel, dass es gar keinen typischen Arbeitstag gibt. Meist verbringe ich die Hälfte der Zeit im Büro, wenn ich zum Beispiel Versuchspläne entwickele oder Versuchsergebnisse auswerte. Die andere Hälfte bin ich dann „an der Front“, also im Prüffeld: Dort bereite ich die Messtechnik vor und führe die Versuche an unseren Prüfständen durch.

Unser Slogan lautet „engineering. tomorrow. together.". „Together“ heißt dabei für mich …

… offene Kommunikation! Nur wenn man sich regelmäßig mit den Kollegen fachlich austauscht und diskutiert ist es möglich, zu einer optimalen Lösung zu gelangen. Zugleich bedeutet „together“, dass alle an einem Strang ziehen und dasselbe Ziel erreichen wollen. Das heißt der Wille, die Aufgabe gemeinsam zu bewältigen statt nur ein Problem vom eigenen Schreibtisch fernzuhalten – der muss unbedingt vorhanden sein.

Sich selbst verwirklichen, Spaß haben, glücklich sein

Als Mitarbeiter von thyssenkrupp weiß ich, dass ich mit meiner Arbeit ein Stück weit die Zukunft mitgestalte. So kann ich zum Beispiel durch die Weiterentwicklung von Großwälzlagern für Windenergieanlagen meinen persönlichen Beitrag zur Energiewende leisten. Arbeiten bei thyssenkrupp bedeutet für mich, Teil eines innovativen, zukunftsorientierten Unternehmens zu sein – eines Unternehmens, das seine Mitarbeiter äußerst fair und gerecht behandelt. Arbeitsklima, Rahmenbedingungen, Entwicklungsmöglichkeiten – all das ist einfach stimmig.

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