Feedback

Ulrich Schreier

Leiter Mechanical Engineering

„Vom ersten schwachen Wunsch, vielleicht doch Ingenieur zu werden, bis zu meinem heutigen Job war es ein weiter und nicht immer gerader Weg. Aber bei thyssenkrupp ist vieles möglich!“

 

Mein Job: Maschinenkonzepte entwickeln – überzeugen – Auftrag ausführen

In meiner Kindheit und Jugend nie. Nachdem ich die Ausbildung zum technischen Zeichner gemacht hatte, kam bei mir erstmals der Wunsch auf, Ingenieur zu werden. Der wurde über den zweiten Bildungsweg auch wahr. Aber selbst nach dem Maschinenbau-Studium hatte ich nicht ansatzweise eine Idee davon, wohin es im und mit dem Job für mich gehen könnte! Ich bin danach erst einmal als Konstrukteur bei Johann A. Krause eingestiegen, noch bevor die Firma 1989 von thyssenkrupp übernommen wurde. Mitte der 80er Jahre konnte ich zunächst die Leitung einer Konstruktionsgruppe und später eines Fachbereiches für unser Transportsystem übernehmen – eine spannende und vielseitige Aufgabe! Neben der Führung von bis zu 50 Mitarbeitern hatte ich auch die Produktverantwortung für neue Transportsysteme mit Neuentwicklung, Standardisierung und Kundenanpassungen. 2004 habe ich zudem, zwecks Know-how-Transfer und Unterstützung der dortigen Mitarbeiter, ein halbes Jahr an einem unserer US-Standorte gearbeitet.

Meine Herausforderungen

Zum einen müssen wir neue Maschinenkonzepte und –komponenten entwickeln, die am Markt gefragt sind, zum anderen müssen wir unsere Produkte flexibel und individuell an unterschiedliche Kundenbedürfnisse anpassen. Denn Kundennähe und Kundenzufriedenheit haben bei uns höchste Priorität. Es kommt nicht selten vor, dass die Kunden noch während der Konstruktionsphase vereinbarte Vertragsinhalte geändert haben möchten: Diese Wünsche oder Forderungen zu erfüllen, ohne dabei völlig aus dem Plan zu geraten, gehört zu unseren größten Herausforderungen. Nicht zuletzt ist es immer wieder eine Kunst, einen geregelten Konstruktionsprozess mit kurzen Durchlaufzeiten zu realisieren, obwohl der Auftragseingang sehr stark schwankt.

Mein typischer Arbeitstag

Den Großteil eines knapp zehnstündigen, typischen Arbeitstages nehmen Besprechungen mit Mitarbeitern, Kollegen, Vorgesetzten, Lieferanten und Dienstleistern zu Themen wie Personal- und Kapazitätsplanung, Terminplanung und -verfolgung, Personal- und Produktentwicklung, Prozessoptimierung und/oder Kapazitätsbeschaffung ein. Da ich auch disziplinarischer Vorgesetzter bin, können Mitarbeitergespräche anstehen, zudem leiste ich bei technischen Problemen Unterstützung. Außerdem helfe ich den Vertriebskollegen bei der Konzept- und Preisfindung für Angebote und betreue unsere dualen Studenten. 

Unser Slogan lautet „engineering. tomorrow. together.". „Together“ heißt dabei für mich …

Nun ja – ich bin seit Ende der 1980er Jahre daran gewöhnt, am Aufbau neuer Werke auf dem ganzen Globus mitzuwirken und Konstrukteure in unsere Produkte und Prozesse einzuarbeiten. Von daher könnte man sagen, „together“ ist, dass man gemeinsam große Dinge für das Unternehmen bewerkstelligt, ungeachtet der Nationalität oder der aktuellen Situation.

Sich selbst verwirklichen

Ich arbeite gerne bei thyssenkrupp – ich habe ein abwechslungsreiches Aufgabengebiet, immer neue technische Herausforderungen und bereichernde Kontakte zu Menschen aus anderen Ländern und Kulturen. Dazu arbeitet man hier in Teams mit sehr gut ausgebildeten, intelligenten Menschen, und das in einem sehr guten Betriebsklima. Was für mich persönlich ebenfalls wichtig ist, ist, dass ich in meinem Zuständigkeitsbereich auch weitgehende Entscheidungsfreiheit habe. Nicht zu vergessen: Den ganzen Entstehungsprozess bis zur Vollendung einer technisch anspruchsvollen Maschine oder Anlage zu begleiten und zu wissen, dass ich maßgeblich dazu beigetragen habe – das ist schon immer wieder ein tolles Gefühl!

nach oben