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Atlanta

Per App den Aufzug warten

Innovative Technologien und Großkonzern passen nicht zusammen? Doch! Bei uns sorgen rund 90 Forschunsgzentren für das gewisse Innovations-Extra. Wir besuchen das thyssenkrupp Elevator Research Innovation Center in Atlanta und finden heraus wie Innovationen in einem Weltkonzern entstehen.

 

Das Beste aus zwei Welten

Großkonzerne sind wie riesige Tanker. Gemeinsam steuern wir Kunden an und schiffen über die größten Wellen auf dem offenen Weltmarkt. Hin und wieder hat es ein kleines Segelschiff allerdings leichter: Es kann schneller auf Änderungen der Windrichtung reagieren. Deswegen gibt es bei uns im Konzern rund 90 Start-Up-ähnliche Forschungszentren, die uns ständig auf den innovativsten Kurs bringen.

Das thyssenkrupp Elevator Research Innovation Center (RIC) ist so ein „Start-Up“ innerhalb des Konzerns und es hat den idealen Ort dafür: den Campus des Georgia Institute of Technology in Atlanta, einer der renommiertesten Adressen für Ingenieurskunst. Zusammen mit Hunderten Start-Ups profitiert das RIC hier von wissenschaftlicher Expertise, technischer Innovation und amerikanischem Gründergeist. Für jedes Projekt gibt es unter den auf dem Campus ansässigen Start-Ups den passenden Partner für die Kollegen von thyssenkrupp. Zudem arbeitet das RIC im Rahmen eines Forschungsabkommens mit den Professoren der Georgia Tech zusammen – und darf auch mal ran an die großen Maschinen der Universität.

Ist die Idee eine gute Idee?

Innovationsideen können im RIC quasi überall entstehen – auf dem Bürosofa, vor den riesigen Scribble-Glaswänden oder direkt im „Lab“. Steht die Idee, beginnt das Testen. Modelle werden gebaut, der 3-Drucker angeschmissen und los geht’s mit den „Machbarkeitsstudien“. Denn bevor eine brandneue Idee wirklich umgesetzt wird, muss erst einmal herausgefunden werden, ob sie überhaupt funktioniert und sich lohnen würde. Hält das 13-köpfige Team aus Konstruktions-, Software- und Elektroingenieuren den Einfall dann immer noch für eine gute Idee, wird sie dem Konzern vorgeschlagen und die Umsetzung des Produktes gemeinsam mit den Experten des entsprechenden Konzernbereichs vorangetrieben. Und so erhält das Start-Up-„Baby“ dann die ungeteilte Aufmerksamkeit der Konzernmutter.

Übrigens: Vielen Dank an Tré, dessen ungeteilte Aufmerksamkeit wir genießen durften. Tré ist Ingenieur im RIC und hat sich für unsere Dreharbeiten im RIC als Protagonist bereiterklärt. Mehr zu Tré und seinen kryptischen Formeln gibt‘s auf engineered.thyssenkrupp.com, sobald Editor David nach der Reise mit den geschätzten 34.796 Stunden Postproduktion beginnt.

#ATWseries – Unsere Weltreise

4 Studenten, 94 Tage, 55.000 Kilometer – das ist unser Weltreise-Projekt "Around the world". Die neue Folge gibt es ab sofort immer Donnerstags um 19:37 Uhr auf unseren Blog:

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