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New York

Der Adrenalin-Junkie aus der 5th Avenue

Als wäre es nicht aufregend genug, an der 5th Avenue Rohstoffe zu handeln, ist Cameron Law in seiner Freizeit auch noch freiwilliger Feuerwehrmann. Wir statten ihm einen Besuch an seinem Arbeitsplatz in der berühmtesten Straße der Welt ab.

 

Hello everyone – diesmal aus New York! Gerade erst waren wir in Dortmund, wo unsere Rohstoffe im größten Rohstofflager der Welt gelagert werden. Jetzt sind wir über‘n Teich geflogen, um uns anzusehen, wie sie überhaupt dorthin kommen. Und dieser Trip führt uns tatsächlich in die berühmteste Straße der Welt, in die 5th Avenue!

Arbeiten, wo die Welt vorbeispaziert

Hier treffen wir zwar nicht Audrey Hepburn zum Frühstück bei Tiffany‘s, dafür den mindestens genauso charmanten Cameron Law zum Lunch bei thyssenkrupp. Cameron ist Basismetall-Händler. Sein Job ist es, Metalle für den Konzern, aber auch für andere Firmen auf dem externen Markt zu kaufen. „Wir bieten an der internationalen Börse auf Rohstoffe jeglicher Art – von Metallen, über Mineralien bis hin zu Gasen“, erzählt uns Cameron. Damit sind der 31-Jährige und seine 13 Kollegen in New York vollkommen neutrale Rohstoff-Händler.

Und wo sind diese besser aufgehoben als an der 5th Avenue, wo der Weltmarkt gewissermaßen an der Tür vorbeispaziert. „Es kommen so viele Leute bei uns vorbei, um mal eben ‚Hallo‘ zu sagen. Kunden, Kollegen – ich glaube jeder sucht die passende Ausrede dafür, uns einmal an der 5th Avenue zu besuchen“, lacht Cameron. „Von Weihnachtsshopping, über Touristenscharen bis hin zu Businesstrubel erlebt man hier alles hautnah mit. In unserer Straße finden außerdem alle großen Paraden New Yorks statt.“ Hier habe man immer das Gefühl mitten drin zu sein und nichts zu verpassen, und dabei gehe es schließlich auch beim Handel.

Rettung in letzter Sekunde

Kein Wunder, dass das Blut in Camerons Adern ein bisschen schneller fließt als normal. Nicht nur im Job, sondern auch in der Freizeit. Denn Cameron engagiert sich als freiwilliger Feuerwehrmann in seinem Viertel in Greenwich, New York. „Die meisten Leute würden bei einem Anruf nicht um zwei Uhr nachts auf die Feuerwache fahren, wenn sie um sieben Uhr in der Früh zur Arbeit müssen. Deswegen engagiere ich mich gerne und bin für die Gemeinde da.“ Dabei sei sein „Hobby“ gar nicht so viel anders als der Job. Oft riefen Kunden an, die innerhalb weniger Stunden Rohstoffe benötigten. „Das ist in etwa der gleiche Adrenalinschub. Auch für die Kunden geht’s irgendwie immer ein bisschen um Rettung in letzter Sekunde.“

Wir hatten übrigens jede Menge Spaß mit unserem City-Guide Jesse, dem sicherlich coolsten Fahrer New Yorks.

#ATWseries – Unsere Weltreise

4 Studenten, 94 Tage, 55.000 Kilometer – das ist unser Weltreise-Projekt "Around the world". Die neue Folge gibt es ab sofort immer Donnerstags um 19:37 Uhr auf unseren Blog:

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